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Obwohl diese Stadt voller Hektik und Ruhelosigkeit ist, so ist sie auch voller Liebe und Leidenschaft und strahlt solchen Zauber aus, dass ich jedes Mal eine Ruhe verspüre, wie ich sie selbst bei uns auf dem Land nicht kenne. Hier finde ich meinen inneren Frieden und fühle mich jedes Mal, als wäre ich endlich zu Hause. In diese Stadt verliebte ich mich mit 18, als ich, damals als Auszubildende mit ein paar Arbeitskollegen, mit dem VW-Käfer dorthin fuhr. Sofort wusste ich: DAS war sie, MEINE Stadt. Jahre später, inzwischen mit Ehemann und Kindern gesegnet, zog es uns nach Frankreich in den Urlaub, und die Fahrt dorthin führte uns durch Paris. Meine Liebe entfachte aufs Neue, und ich genoss es jedes Mal bei der Durchreise diese Luft zu atmen. Ergriffen war ich, wenn mein Mann mitten durch Paris fuhr und ich die Lichter MEINER Stadt sehen konnte. Irgendwann gab es kein Halten mehr, und wir machten eine Pauschalreise nach Paris. 4 Tage im Wonnemonat Mai. Wie sehr wünschte ich mir, mein lieber Mann würde diese Stadt ebenfalls lieb gewinnen!!! Und wir hatten Glück! Das Reiseunternehmen hatte einen solch guten Reiseleiter, der die Geschichte der Stadt so spannend darstellte, dass Wolfgang begeistert war, ist er doch ein Freund alter Geschichte! Von nun an fuhren wir nahezu jedes Jahr mindestens einmal nach Paris. |





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Hier waren wir also zum ersten Mal zu zweit hier. Der Blick vom Sacre Coeur aus rührt mich immer wieder zu Tränen. Der Invalidendom hingegen hat Wolfgang stark beeindruckt. |
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Eigentlich wollte ich hier keine Touristenattraktionen zur Schau stellen, die eh jeder kennt, und von denen es reichlich öffentliches Bildmaterial gibt, aber ein Bisschen muss es sein — war es doch hier unser erstes Mal: Hard Rock Café, wo ich für alle T-Shirts gekauft hatte. Und dann der bezauberndste Platz der Welt: der Trocadero! Als ich achtzehnjährig hier war, bezauberten mich die Trommeln, die damals spät abends über den Platz hallten und den Platz zauberhaft vereinnahmten. Ca. 20 Jahre später, komme ich mit meinem Mann her, und die Trommeln erfüllen wieder den Platz mit ihrem Zauber. Niemals werde ich diesen Moment vergessen! |
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Die Seine, mit der Ile de France, den bezaubernden Bistro-Hausbooten und einem Wohnsitz von Mick Jagger!!! |

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Hier die Sorbonne, die berühmteste von 17 pariser Universitäten, an der ich im nächsten Leben Psychologie studieren möchte. |
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Die pariser Metro, eines der ausgeklügelsten U-Bahnsysteme der Welt, funktioniert genial, man kommt in kürzester Zeit von A nach B, und hier wird die pariser Kreativität verkörpert. Es gibt Musiker, die sich in der Metro präsentieren, es gibt komplett künstlerisch gestaltete Metro-Stationen, manche sind, wie diese hier, üppig bemalt, es gibt Stationen mit großem Verkaufsangebot, anders wo stellen Musikergruppen ihre Werke vor, oder man trifft auf Musikstudenten der Sorbonne. Der pariser Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. |
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Bei einem Parisaufenthalt konnte ich aus der Metro, als sie gerade überirdisch fuhr, diese Luxuslimousine fotografieren, als sie an TATI vorbei fuhr. |
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Ausblick aus unserem Hotelzimmer. Irgendwann in Paris |

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Der Blick von Sacre Coeur auf meine Stadt |

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Und dann kam der August 2005: irgendwie war Lisas Urlaubsplanung durcheinander geraten, sodass wir beide beschlossen, gemeinsam nach Paris zu fahren. Wolfgang würde zu Hause den Hund hüten. Wir sind mit Job-Tours gefahren, haben im Ibis gewohnt und mussten, angefangen mit dem Busfahrer, der gleich am ersten Abend mit uns durchbrennen wollte, uns vor den Männern in Acht nehmen. So ist es, wenn man ohne Mann, aber mit einer jungen, hübschen Blondine unterwegs ist. |


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Wir haben die Partys am Sacre Coeur gesehen, waren am Eiffelturm, wo Lisa tolle Fotos gemacht hat, und wir besuchten auch das Militärmuseum — um dem Wolfgang davon berichten zu können. |
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Wir waren shoppen in der Galeria Lafayette, während hier wohl etwas schief gelaufen ist….. |

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Am nächsten Tag wollte Lisa Jim Morrison auf dem Friedhof Père Lachaise besuchen. Vorher allerdings mussten wir noch 2 Rosen besorgen: eine für Jims Grab, die andere für Lisa. Zum Trocknen. So kann sie immer sagen, dass „die andere“ Rose auf dem Grab von Jim Morrison liegt. |



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Am Abend entdecken Lisa und ich zufällig das Lokal „Les deux Moulins“, in dem Amelie gearbeitet hat. Wir lernten gleich 2 Spanier kennen, mit denen wir auf die Spuren Amelies gingen. |








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Galeria Lafayette |
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Der Eingang zu Père Lachaise |



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Paris - Impressionen einer Stadt |